YOGA für PTBS-Betroffene

Donnerstags nach Vereinbarung - Uhr
In Kursen für PTBS-Betroffene unterrichten wir einen trauma-sensitiven Yoga, der sich an den spezifischen Bedürfnissen der Kursteilnehmer und der Symptomatik der Posttraumatischen Belastungsstörung orientiert.

YOGA und Trauma

Der erste und wichtigste Schritt ist dabei, den Kursteilnehmern einen sicheren und geschützten Raum anzubieten, in dem sie sich wohlfühlen können. Anders als in regulären Yoga-Kursen wird hierbei auf Elemente, die als Trigger wirken können zunächst verzichtet, diese aber nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Hier kann sich ein Entscheidungsspielraum für die Kursteilnehmer eröffnen, was einen positiven Beitrag zur Wiedererlangung der Selbstbestimmtheit leisten kann.

Die beiden zentralen Elemente des Yoga - Atem und Bewegung -  werden in diesen Kursen immer miteinander verknüpft: Der Einstieg in die Übung erfolgt mit der Einatmung - der Ausstieg mit der Ausatmung.

Dieser Rhythmus des aktiven und absichtsvollen Tuns begleitet die Kursteilnehmer während der gesamten Yogastunde und unterstützt sie dabei, stets im jetzigen Augenblick präsent zu sein. Auch hier kann der Yogaschüler bewusst wahrnehmen, dass er die Kontrolle in dieser Situation hat. Die Bewegung, die er gezielt steuern kann, unterstützt ihn dabei.

Die im Kurs praktizierten Atemübungen sind stets leicht und können ohne Anstrengung bewältigt werden, immer mit den Ziel, den Atem in eine langsame, gleichmäßig fließende Frequenz zu bringen, die sich unmittelbar beruhigend auf die Hirnströme auswirkt und so eine gesunde Entspannung mit sich bringt. 

Die Auswahl der Körperübungen beschränkt sich auf solche, die auch bei eingeschränkten körperlichen Fähigkeiten mühelos und vor allem ohne die physische Hilfestellung des Kursleiters und ohne den Einsatz von Hilfsmitteln (Yogablöcke, Gurte etc.) praktiziert werden können.

Alle Übungen werden immer nur im Rahmen der individuellen Möglichkeiten ausgeführt, welche der Kursleiter vorbehaltlos akzeptiert. Dies ermöglicht den Kursteilnehmern, Schritt für Schritt wieder den Kontakt und die Kommunikation zu ihrem Körper aufzunehmen und hilft ihnen dabei, das oftmals verlorene Vertrauen in sich selbst und ihren Körper zurück zu gewinnen. Das positive Erleben des eigenen Potenzials durchzieht jede Yogastunde.

Im Gegensatz zu unseren allgemeinen Yoga-Kursen, die wir in der Auswahl der Übungen stets abwechslungsreich gestalten, arbeiten wir in den Kursen für PTBS-Betroffene mit einer überschaubaren Anzahl leichter und sich wiederholender Übungen. Dies verstärkt zum einen das eingangs erwähnte „sichere Wohlgefühl“ und ermöglicht den Kursteilnehmern das Erfahren von Kontinuität und Verlässlichkeit. In der Regel verbessert sich auch die Fähigkeit zu entspannen und „loszulassen“, weil hier das dafür erforderliche sichere Umfeld geschaffen wird.

Durch wiederholtes Üben können Blockaden gelöst und die Beweglichkeit gefördert werden, es entsteht eine Vergleichbarkeit und so kann das von Woche zu Woche deutlicher hervortretende persönliche Potenzial unmittelbar wahrgenommen werden („Erfolgserlebnis“).

Wir praktizieren "YOGA und Trauma" nur in geschlossenen Gruppen nach einen persönlichen Vorgespräch.

Aktuelle Sonderkurse:

„Hatha-Yoga-Kurs zur Regeneration von posttraumatisch belastetem Personal bei Bundeswehr, Polizei, Technischem Hilfswerk und Feuerwehr“

 

Nehmen Sie mit uns (Frau Schaaf und Herr Waldkirch) Kontakt auf.
Tel. 0621-1291515 oder
per Mail:  Yoga-zentrum@waldkirch.de

Wir geben Ihnen gerne detaillierte Informationen.



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